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2015    Ergebnisse und Berichte aus dem Jahr 2015


Unsere Saison sollte am 1. Mai beim MSC Burgberg beginnen

1.5.2015    7. Oldtimerrallye MSC Burgberg

Zum Saisonauftakt 2015 im “Süden” traf man sich am 1. Mai in Burgberg Nähe Heidenheim.  War noch wenige Tage zuvor schönstes Frühlingswetter, so hatte der Wettergott ausgerechnet zum Starttermin auf Regen und katastrophale Bedingungen umgestellt.- Vom Vorabend bis zum Ende der Veranstaltung regnete es ununterbrochen.                                                                       Aus Nordbayern waren trotz der widrigen Verhältnisse mit Friedrich Haas ( BMW R25/3, Rudi Spörer Terrot NS und Paul Bezold Victoria KR 35 SN sowie bei den Automabilen das Ehepaar Heinlein mit dem MG Midget vier Teams am Start.

Nach der obligatorischen Startprüfung , musste gleich anschliessend ein Hupenknopf 2x ertönen.Schon hier gab es erste Fehler. Nur wenige hundert Meter weiter kam man schon zu zwei weiteren Prüfungen ( Gatter vorne und Seitenabstand hinten) .Diese Prüfungen wurden in einer Lagerhalle durchgeführt, so, dass wenigsten die Streckenposten trocken blieben. Es ging dann auf die Strecke rund um Burgberg. Leider war wegen des dichten Regens von der schönen Umgebung nicht viel zu sehen. ( Schade!) . So war man froh, als man wieder in Burgberg eintraf und noch schnell, kurz vor dem Ziel die letzte Prüfung fahren konnte ( Wegfahren - rückwärts ). Die nach dem Mittagessen vorgesehene 2te Runde liessen dann die meisten Teams aus.    



Zum Ergebnis: Die vier Franken konnten recht erfolgreich nach Hause fahren. Mit den Klassen- siegen von Rudi Spörer auf seiner Terrot sowie Paul Bezold auf der Victoria KR35 SN sowie dem 2ten Klassenplatz von Friedich Haas mit der BMW konnten Spitzen- Plazierungen erreicht werden. Für das Ehepaar Heinlein, war der erste Ausflug in “fremdes Gebiet” mit einen Mittelplatz in der Klasse bei diesen Bedingungen, äusserst beachtenswert.

Den grössten Coup landete Walter Kneile aus Holzmaden auf seiner Horex Regina.

Walter konnte nicht nur die Klasse und die Motorradgesamtwertung sondern auch noch den Gesamtsieg aller Teilnehmer erringen.

 Dass er mit 82 Jahren auch noch der älteste Teilnehmer und bei diesem Wetter bis zum Ende durchgehalten hat, ist den dafür ausgegebenen Sonderpokal bei dieser Leistung mehr als wert.

Für das nächste mal wünschen wir uns alle wieder, das in Burgberg übliche gute Wetter, so dass wir dann einen schönen Ausflug um Burgberg machen können

Hier die Ergebnisse





Paul Bezold am Start in Burgberg bei Heidenheim/Ulm

 

2.5.2015      20.Int. ADAC Oldtimerfahrt Baunatal

Nur eine Nacht nach der Regenschlacht von Burgberg, traten Paul Bezold und Friedrich Haas in Baunatal bei Kassel, zur dortigen Oldtimerfahrt an. Es war eine kurze Nacht, mussten doch nach der Siegerehrung von Burgberg immerhin fast 400 km abgespult werden. Schon auf der halben Strecke hörte der Dauer-Regen auf und der Vollmond verhiess gutes Wetter.

Am nächsten Morgen trafen sich dann 120 Teams vor der Stadthalle Baunatal zur Abnahme und Präsentation der Fahrzeuge. Gleich zu Anfang kam für uns die erste Herausforderung. - Die Strecke ist nicht ausgepfeilt, es musste nach Skizzen gefahren werden. Diese Aufgabe stellte sich für viele Teilnehmer als sehr schwierig heraus. Besonders die Motorradfahrer hatten aus Platzgründen und wegen fehlender Beifahrer alle Hände voll zu tun. Man musste Orientierungskontrollen ( ca 50 Stck) in die Bordkarte eintragen sowie die angefahrenen SKs stempeln. Da es dreierlei verschiedene Strecken gab war ein “hinterher fahren” unmöglich.

Die Prüfungen waren erstklassig. 3x GLP  bis zu 4,6 km Länge, dazu Seitenabstand - Mitte fahren und Gatter vorne. Das ganze ging durch viele schöne Orte mit herrlichen Fachwerkbauten und Plätzen mit jeder Menge Zuschauer. Die orig. 120 km lange Strecke hat sich nach diversen Suchaktionen beträchtlich verlängert. Zum Mittagessen traf man sich auf Schloss Garvensburg mit einem wirklich passenden Ambiente. Die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel - Herrlich.         Die anschliessende 2te Etappe mit einer Prüfung auf dem historischen Marktplatz von Fritzlar, herrliche Strassen um den Edersee. Dort ging es über die nur für Fussgänger offene Staumauer  nach Bad Wildungen. Hier kam das Highlight der Veranstaltung. Für uns aus dem Süden unglaublich was man in Hessen aufziehen kann: Die gesamte Rallye ging durch den Kurbereich , und die Fussgängerzone bis zum Marktplatz, wo bei hunderten Zuschauern die letzte Prüfung zu fahren war. Danach ging es zurück ( wieder durch den Kurbereich) zum Ziel an der Wandelhalle des Kurbades, wo eine erneute Fahrzeugpräsentation erfolgte. Von einem derartig schönen Umfeld können wir aus dem Süden nur träumen und ziehen den Hut.

Unsere Ergebnisse: Paul Bezold Platz 3 in Klasse und 5ter Gesamt, Friedrich Haas Platz 4 in Klasse. Eine bessere Plazierung verhinderten 3 fehlende OKs. Bei den reinen Prüfungen wäre ein Gesamtsieg möglich gewesen. Aber was soll´s, wir wurden durch eine schwere aber aussergewöhnlich schöne Fahrt echt belohnt.

Die Siegerehrung bildete dann mit einem grosszügigen Büfett in der Wandelhalle des Kurbades Bad Wildungen einen erstklassigen Abschluss.

Hier die Ergebnisse

pb


 

 10.5.2015   21.Int. ADAC Grenzland Motorradveteranen- Fahrt für Motorräder

Der MSC Supero Pirmasens lud zur 21. Ausgabe seiner Traditions-Motorradausfahrt, welche gleichzeitig zum ADAC Revival Pokal 2015 gewertet wurde ein. Der Startort war diesmal das schöne Städtchen Dahn im Pfälzer Wald. Schon der Startplatz am Haus des Gastes, sowie die Räumlichkeiten zur Siegerehrung liessen keine Wünsche offen. Bereits am Vorabend reisten aus dem Frankenland, Paul Bezold und Friedrich Haas in das Felsenland von Dahn. Schon in der Abendsonne konnten wir die Burg Trifels , den “ Teufelstisch” und die weiteren schönen roten Sandstein Felsformationen entdecken.

Am nächsten Morgen kam mit Günter und Martina Henrici aus Kitzingen nochmals fränkische Verstärkung nach.     

Nach einer ausführlichen Fahrer- und Fahrzeugvorstellung ging es dann mit der Startprüfung, für die 70 Teilnehmer auf die Strecke. Zunächst durch das Städtchen Dahn, wo bereits kurz ausserhalb in einem Industrie Gebiet die ersten 2 Prüfungen gefahren werden mussten. Prüfung 1 Frontabstand: 110 cm,- Prüfung 2 Vorwärtsrollen 110 cm. Bereits hier gab es teilweise kräftig Strafpunkte. Nun ging es auf die grosse sehr schöne Runde durch das Felsenland rund um Dahn. Mit herrlichen Wegen und schönen Dörfern bei schönstem Wetter, konnte die Schönheit des Pfälzer Waldes ausgiebig genossen werden. Dazwischen kamen noch 2 weitere Prüfungen ( Seitenabstand vorne links und Mitte fahren) . Auf der gesamten ca 120 km langen Strecke waren zudem noch einige DK s sowie ein Verpflegungsposten anzufahren. Am Ziel angekommen , hingen schon die ersten inoffiziellen Ergebnisse aus, welche nur noch durch die DKs ergänzt werden mussten. So,dass die Siegerehrung bereits um 16 Uhr stattfinden konnte.  Für die Mannschaft aus Franken gab es folgende Plazierungen: Klasse 3 - gestartet 10 Teilnehmer. Hier erreichte Günter Henrici auf DKW 125 Bj 1944 - Platz 6. Paul Bezold konnte in der gleichen Klasse mit seiner Victoria KR35 einen hervorragenden 2ten Platz erreichen. In der Klasse 4 - mit dem grössten Starterfeld von 23 Teilnehmern erreichte Martina Henrici den 14 Platz, Friedrich HaasBMW R 25/3 konnte leider nach einigen Fehlern nur den 17ten Platz belegen

Gesamtsieger wurde Walter Keule aus Silz mit seiner NSU Super Lux. In der Klasse 6 gewann mit Martin Pletz aus Bischofsheim bei Frankfurt mit seiner Yamaha SR 600. Martin Pletz ist zum ersten Mal beim ADAC Revival Pokal aktiv und konnte sich bisher immer vorne plazieren.

Fazit für uns: Eine wirklich gelungene Veranstaltung in wunderschöner Umgebung - Empfehlenswert


Friedrich Haas Nr34 und Paul Bezold Nr 33 am Start in Dahn im Pfälzer Wald


 

21.6.2015  Laufer Oldtimerfahrt   MC Lauf

 

Die Veranstaltung war der erste Lauf zum ADAC Oldtimer Pokal Lauf des ADAC Nordbayern.

Trotz launischer Wetterverhältnisse und für die Jahreszeit viel zu niedrige Temperaturen konnte sich der MC Lauf über mehr als 50 Starter freuen, von denen sich 41 für den Wettbewerb zur Absolvierung von insgesamt 10 Wertungsprüfungen entschieden haben. Bei diesen Prüfungen ging es darum, die Geschicklichkeit im Umgang mit den Fahrzeugen unter Beweis zu stellen. Fahrer und Beifahrer waren gleichermaßen gefordert, als es beispielweise darum ging in einer Gleichmäßigkeitsprüfung die identische Strecke zweimal mit möglichst übereinstimmenden Zeiten zu durchfahren. Die Fahrzeuge starteten pünktlich um 10.00 vom Laufer Marktplatz, absolvierten dann bis zur Mittagspause 5 Wertungsprüfungen und mussten dann gestärkt nochmals antreten, um weitere 5 Wertungsprüfungen abzulegen. Bei der letzen Wertungsprüfung kurz vor dem Ziel am Laufer Marktplatz bestand die Aufgabe darin, die Fahrzeuge möglichst genau über eine Rampe zu fahren, auf der sich in der Mitte ein Taster befand, der eine Hupe auslöste. Wurde mit Vorder- und Hinterrad die Hupe ausgelöst, war die Prüfung vollständig bestanden.


 

Gegen 15.00 Uhr fuhr das erste Fahrzeug durchs Ziel und es dauerte dann ca. 2 Stunden, bis alle Fahrzeuge das Ziel durchfahren hatten Die Fahrzeuge mit ihren Fahrerinnen und Fahrern wurden durch zahlreiche Zuschauer und den 2. Vorsitzende des MC Lauf, Joachim Lederer begrüsst, der auch kurz die technischen Daten der Fahrzeuge vorstellte. Viele Teilnehmer erfreuten sich der schönen Streckenführung und genossen trotz durchwachsenem Wetter den Blick in die Natur.
Vom MSC Fränkische Schweiz waren Mit Magyar/ Magyar(Porsche944), Heinlein / Heinlein mit ihren MG Midget sowie Herbert Hofmann/ Rudolf Bär( Opel Kadett CL) dreiTeams beiden Automobilen sowie Paul Bezold bei den Motorrädern  insgesamt vier Fahrzeuge am Start .

Die Ergebnisse im Einzelnen:
In der Klasse D der Motorräder belegte Paul Bezold mit deutlichem Abstand zu seinen Mitstreitern in den anderen Fahrzeugklassen den 1. Platz auf seiner Victoria KR 35 aus dem Jahre 1938 Paul Bezold konnte auch den Gesamtsieg aller Teilnehmer erringen

In der Klasse E der Motorräder konnte Bernhard Fischer auf einer BMW R26, Baujahr 1956 vor seinen Verfolgern Dieter Zapf auf Horex Regina und Dietmar Küpfer auf BMW R26/2 den Klassensieg einfahren

In der Klasse G der Motorräder dominierte Peter Zimmermann und Gerhard Neubauer auf seiner BMW R26 mit Beiwagen

Die Automobile starteten insgesamt in 4 Klassen.

 In der Klasse D überzeugte Dr. Oliver Nickel mit seinem Beifahrer Louis Nickel auf einem Willys Overland MB, Baujahr 1944 vor Ulrich Fischer auf einem Ford Doktorwagen, Baujahr 1935.

In der Klasse E holte sich Willi Berger auf einer Borgward Isabella B, Baujahr 1960 gefolgt von Dr. Ekkehard Wagner, Daimler Benz 170 DA CTP, Bj. 1950 und Klaus Trosche/Renate Hauck, Mercedes Benz 300SL, Bj. 1950 den Klassensieg

Klasse F und G, die Klassen der jüngeren Fahrzeuge waren am stärksten vertreten.
In der der Klasse F siegte Karl-Heinz und Robin Neubig mit einem Sunbeam Tiger, Bj. 1966 gefolgt von Thomas Lang und Roland tigges, Fiat 850N, Bj. 1965 und Wolfgang Ganser/Armin Bremer mit einem Jaguar F-Type S2, Bj. 1970

Den Klassensieg in der Klasse G führ ein Landrover 109 Station Wagon, Bj. 1971 mit den Piloten Christian Koschrieder und Lars Preis ein. Die Plätze 2 und 3 belegten Jakob und Magdalena Maqyar mit einem Porsche 924 Targa, Bj. 1982 und Klaus Jung auf einem MG B aus dem Jahre 1971.  Auf Platz 6 landete Herbert Hofmann mit dem Opel Kadett CL. Das Ehepaar Heinlein mit dem MG Midget konnte immerhin noch  Platz 9 erreichen

Alles in allem war die Veranstaltung mit ihren 10 Prüfungen eine sehr schwere Fahrt. Die Prüfungen waren gut organisiert und die Auspfeilung der Strecke war erstklassig

Der Bericht des MC Lauf (Kartabt.) wurde zum Teil übernommen und durch eigene Angaben ergänzt .Hierfür herzlichen Dank nach Lauf




Gesamtsieg für Paul Bezold bei der Laufer Oldtimerfahrt

 

4.7.2015  18. Hofer ADAC Schnauferl - Fahrt 2015

Der AC Hof begrüsste seine Teilnehmer bereits am morgen mit tropischen Temperaturen. Es waren bis  +38° C angesagt. Vermutlich hatten einige Fahrer das kühle Freibad doch lieber mit dem glühenden Cockpit getauscht. Die Zahl der Teilnehmer war jedenfalls in diesem Jahr insgesamt geringer als in früheren Zeiten .

Der MSC Fränkische Schweiz war mit 4 Teams am Start. Bei den Automobilen starteten das Ehepaar Magyar auf Porsche 924 Targa, das Ehepaar Heinlein auf MG Midget und Herbert Hofmann mit Rudolf auf Opel Kadett, Sowie bei den Motorrädern Paul Bezold auf der Victoria KR 35

 Wie immer war der Vorstart beim Auto-Haus Müller eingerichtet. Dort gab es das Frühstück, - ein Paar Würstchen vom berühmten Hofer Original dem “Werschtla Moo”. Nach der Fahrerbesprechung vom Fahrtleiter Werner Hofmann wurden die Teilnehmer, dann in Blöcken von ca. 15 Fahrzeugen, hinter einem Führungsfahrzeug in Polizeibegleitung, zum eigentlichen Startplatz in der Hofer Fussgängerzone gelotst..  Hier musste die genaue Startreihenfolge eingehalten werden, sonst gab es bereits vor dem Start die ersten Strafpunkte ? . Der eigentliche Start erfolgte dann um 10.01 mit der Startprüfung und einer gleich anschliessenden kurzen Zeitprüfung. Leider versagte bereits schon beim 1ten Fahrzeug die Lichtschranke. Das Problem konnte nach ca. 15 Minuten doch noch gelöst werden, so, dass es mit etwas Verspätung auf die Strecke ging. Es wurde eine schöne Runde teilweise hart entlang der ehemaligen “DDR Grenze “ gefahren. Höhen, Täler und Wald waren die Begleiter . So kam man über Rudolphstein und Lichtenberg in den Frankenwald. Nach dem Mittagessen nahe Naila fuhr man vorbei am Döbraberg über Selbitz zurück nach Hof. - Auf der Strecke wurden in Feilitsch ( Seitenabst. und Gatter)und Selbitz ( Wegfahren vorwärts und Viereck )jeweils 2 Prüfungen gefahren. Besonders die beiden letzteren Prüfungen lösten unter den Teilnehmern etwas Unmut aus , mussten diese doch auf einem bergauf führenden Streckenstück gefahren werden. Beim Viereck gab es z. B. sogar Strafpunkte wenn man wegen zu breiter Reifen nicht auf dem ( zu kleinen ) Viereck zu stehen kam ?. Hier sollte man in Zukunft etwas mehr auf den gesunden Menschenverstand achten.

Nach dem Aushang der Ergebnisse konnten wir uns über eine geschlossene und gute Mannschaftsleistung freuen. In der Klasse Automobile 1971-1985 erreichten mit Heinlein/ Heinlein , Hofmann/ Bär, Magyar/ Magyar, die Plätze 4 bis 6 von 24 Startern. - Da schon bald noch ein weiteres Fahrzeug bei den Autos starten wird, können wir schon etwas entspannter in die Zukunft blicken

Bei den Motorrädern konnte Paul Bezold Platz 1 sowie den Gesantsieg aller Teilnehmer( Auto und Motorräder erreichen.

Unser Fazit: Für die Hitze gibt es keine Minuspunkte, ansonsten (Preis - Leistung) ist noch einige Luft nach oben

Hier die Ergebnisse




 

19.7.2015   18.Rösrath Classic - AC Bergischer Löwe Rösrath

Der ACBL lud zu seiner bekannten Classic Veranstaltung nach Lohmar nahe Rösrath ein. Da in den Vortagen die Temperaturen immer über 35° C lagen musste mit einer Hitzschlacht gerechnet werden. Als einziger Teilnehmer aus dem Süden der Republik reisste dann Paul Bezold bereits am Samstag zu dieser Sonntagsveranstaltung in glühender Hitze an. Als dann gegen Morgen ein ziemlicher Regenschauer niederging war für eine kleine Abkühlung gesorgt.     Der Startplatz am “ Krewelshof” bot beste Voraussetzungen für eine schöne Veranstaltung. ( Grosser Parkplatz, schöner Startplatz und ein sehr gutes Frühstück) Für Paul Bezold sollte es jedoch nach dem gemütlichen Frühstück schon vor dem Start ziemlich aufregend werden . Die Victoria KR 35 konnte aus nicht bekannten Gründen trotz Schiebehilfen usw. nicht gestartet werden. Nach der Behebung des Problems konnte die Fahrt mit ca 1 Std Verspätung aufgenommen werden. Es ging also auf die Wertungsrunde. Als erstes Gatterprüfung vorne, dann eine kurze Rollprüfung bergab mit flachen Auslauf, wo es teilweise Probleme gab. Danach folgte auf einem Parkplatz eine Schnittprüfung mit 24kmh. Hier gab es viele Strafpunkte, da man wegen der großzügigen Fahrbahnbreite sehr unterschiedlich lange Strecken möglich waren, Auf der weiteren Fahrt durch das schöne Bergische Land folgten noch eine kurze Wegfahrprüfung und ein Seitenabstand vorne rechts. Zum Schluss der Wertungsrunde gab es dann  noch eine etwas zweifelhafte Aufgabe: Es sollte auf mehren Bildern die Marke eines Motorrad festgestellt werden Die Modelle waren alle um die 30er Jahre. Es war also ein Lotteriespiel wenn man nicht zufällig genau diesen Typ kannte, das richtige anzukreuzen. Fatal war . dass pro falsche Antwort 10 ! Punkte Strafe eingetragen wurden . Für einige war das die Zunichtemachung ihrer vorherigen sehr guten Leistungen. Solche Aufgaben gehören nicht in eine Wertungsrunde. Für die folgende Spassrunde auf Bordkarte 2 wären sie optimal gewesen. Da gab es Fragen z.B. : die Abwicklungslänge einer Spiralfeder, oder das Gewicht eines EishockeyPucks usw. In der ganzen Hektik hatte man den mittlerweile wieder einsetzten Regen schier vergessen. So dass man diesmal total Nass im Ziel ankam. Wo bereits das leckere Büfett bereit stand .

Die folgende Auswertung und Siegerehrung machte den vorher so positiven Eindruck der Veranstaltung zunichte. Zunächst gab es keine Ergebnisslisten vor Ort. Dann wurde mit grosser Verspätung die Siegerehrung begonnen, wo sich herausstellte, dass total falsche berechnete Ergebnisse zu einem unmöglichen Endergebniss führten        ( z.B. Klassensieg für einen Teilnehmer mit Ausfall nach DK 1) . Daraufhin wurden die Ergebnisse neu berechnet und am Donnerstag veröffentlicht.

Der einzige Teilnehmer aus dem Süden kam auf einen 2ten Platz in der Klasse

 So kann man den Lohn einer wirklich schönen Fahrt durch zu viel Comp.technik nachhaltig beschädigen. Der ACBL hat sich für das Problem entschuldigt und gelobt Besserung

 Hier die Ergebnisse


 

25.7.2015     18. ADAC Steigerwald - Main Oldtimerfahrt Gerolzhofen

Ohne ihren “Boss” Paul Bezold starteten Hofmann, Heinlein, Magyar und Schroll
die zwei Etappen auf der 17. Steigerwald - Main Oldtimerfahrt in Gerolzhofen.
Viele Zweirad - Teilnehmer fragten sich .... wo ist Paul .... und witterten ihre Chance zum Erfolg.

Pünktlich um 9:30 Uhr fuhr die Nummer  1 ... mit der Startprüfung an der grünen Ampel los.
Nach  der Vorstellung durch Johannes Deinlein, Hammelburg folgte auf dem Marktplatz von GEO gleich das obligatorische Hupenknopffahren danach die 3. Prüfung: Brettfahren in Sommerach sowie die 4. Prüfung: Abstandsmessung - Gatter vorn / Seite je 1,11 m ebenfalls in Sommerach


In der Innenstadt von Volkach wurden dann durch die Weinkönigin und dem
"Volkacher Ratsherr" die ersten Geschenke an die Teilnehmer verteilt.

An der Mainschleife in Nordheim wurde uns im DIVINO Vinoteria einBocksbeutel überreicht. Bei der Wegfahrt vom Verkaufsgelände blieb der Ammerndorfer Franz Grassinger mit seinem BMW 635 CSI hängen und riss sich die komplette Auspuffanlage ab. Damit war für Ihn der Tag gelaufen .......

An der letzten Prüfung, der ersten Runde  in Wiesentheid wurden viele Starter bei der Abstands - Prüfung weggeblasen
und holten viele Strafpunkte. Glück hatte Dieter Zapf, er wurde beim anstellen zur Prüfung von einen Käferfahrer von der Horex geholt, mit einem zerbeulten Tank konnte er aber die Oldtimerfahrt beenden.

Mit den Strafpunkten im Gepäck ging die Fahrt weiter nach Gerolzhofen in die Stadthalle zum Mittagessen.
Für die vorderen Startnummern ging es gestärkt gegen 13 Uhr auf die 2. Runde
.... hier mussten die Teilnehmer am Schloss von Oberschwappach eine Gaudiprüfung absolvieren – wie viele Kreuzstiche, sich auf einem Lenkrad befanden und danach konnten sie sich ein leckeres Eis gönnen.

Beim Kaffeetrinken auf der GEO - Kartbahn wurde Jakob Magyar mit seinem Porsche vermisst. Wie Heinlein in Hof, musste Jakob Magyar die Heimfahrt nach einem Keilriemenriss mit dem ADAC antreten.
Auch ohne Ihren ”Boss” zeigten die Teams vom MSC Fr Schweiz was in ihnen steckt und konnten durchweg vordere Plätze erreichen
Bei den 35 Starten der Automobile D-KL.- G wurde Herbert Hofmann 6 ter, auf den 9. Platz kam Jakob Magyar und vom Winde verweht landete Heinlein auf den 27. Platz.
Harald Schroll kam in seiner Klasse bei 20 Teilnehmern auf Rang 7 Arthur Kießling wurde 24
Gleichgewicht halten war bei diesem Wetter für die Motorradfahrer
angesagt....

Friedrich Haas wurde Erster in seiner Klasse gefolgt von Dieter Zapf. Da der MSC Fränkischer
Schweiz - Spitzenfahrer nicht am Start war, ging der Gesamtpokal an Thomas
Lehner aus Roth.


Danke für den schönen Bericht , den freundlicherweise Jochen Heinlein erstellt hat. - PB



 

 26.7.2015  14. Gäu - Veteranen- Rallye MSC Herrenberg

Nur einen Tag nach der Steigerwald Main Oldtimerfahrt fand im schwäbischen Herrenberg schon der nächste Lauf zum ADAC Revival Pokal statt. Um alle Chancen auf eine vordere Platzierung zu nutzen , war es angebracht, die Möglichkeit in der Nähe von Stuttgart zu wahrzunehmen.

Noch in der Nacht wurde die Anfahrt nach Herrenberg abgespult, um dann am Morgen rechtzeitig da zu sein und noch die Nennung abzugeben. Etwas müde aber bei Superwetter ging es dann an den Start. Es war eine ganz ordentliche Starterzahl anwesend und ausser einigen Schwäbischen Spezialisten (Walter Kneile - Fritz Huber usw ) waren die vielen Teilnehmer für uns nicht einzuordnen. Einzig das fränkische Familien Team Henrici war zusammen mit Paul Bezold die Streitmacht der Franken.

Die Fahrt begann pünktlich um 10 Uhr mit einer Fahrervorstellung mit Startprüfung sowie einer sofort anschliessenden kurzen Zeitprüfung. Es mussten ca 30 mtr in exakt 9,2 Sek gefahren werden. Danach ging es auf eine wunderschöne Rundfahrt durch den Nordschwarzwald im Gebiet Nagold - Calw - Freudenstadt durch herrliche Wälder. Im weiteren Verlauf mussten dann eine GLP 3 km mit 40er Schnitt, sowie eine GLP 4,8 km mit 30er Schnitt teilweise durch kleine Ortschaften gefahren werden. Um schon vorher klare Angaben zu machen wurde vom Fahrtleiter auf Landwirtschaftliche Verhältnisse hingewiesen . (“Wenn ein Mähdrescher im Weg ist muss man halt danach etwas scheller fahren”). Am Ende der langen GLP folgte dann der Mittagsimbiss mit kurzer Pause und Spassprüfung. Die weitere Strecke ging dann weiter über wunderschöne Strecken zurück nach Herrenberg, wo am Startplatz noch zwei weitere Prüfungen zu absolvieren waren. Zunächst ein schmales Spurbrett ca 5 mtr lang und zum Abschluss noch ein Frontabstand mit sehr grossem Abstand ohne “Orientierungshilfen” 280 cm. Danach konnte man das Motorrad erst mal zur Seite stellen und ein kleines Abendessen zu sich nehmen.

Da die Werte der Zeitprüfungen für niemand bekannt waren, war die Spannung gross , als die Vorstandschaft des MSC Herrenberg zu Siegerehrung rief.

Für das Franken Trio erreichte Günter Henrici auf DKW 200 Bj 1926 Platz 3 , Martina holte sich den Damenpokal und zum Schluss kam noch der Hammer. Paul Bezold holt sich mit der Victoria KR35 Bj 38 den Klassensieg sowie den Tagessieg aller Teilnehmer.

Es hat sich also gelohnt die Strapazen auf sich zu nehmen. Es war eine wirklich gut organisierte Fahrt, mit Top Strecke, in einer grossartigen Umgebung


 

19.9.2015 17. ADAC Bocksbeutelrallye AMSC Hammelburg

Nach den Veranstaltungen beim KRC Kierspe im Sauerland der Burgen und Schlösser- Fahrt des AMC Roth sowie der Oldtimerfahrt des MSC Kempenich in der Eifel stand der Saisonabschluss im Süden mit der Bocksbeutel Rallye in Hammelburg auf dem Programm. Diese Veranstaltung ist ein absolutes Highlight in der Deutschen Oldtimerszene und war mit ca. 190 Teilnehmern eine der grössten Veranstaltungen Deutschlands. Nach einigem Pech in den voraus- gegangenen Wertungsläufen des Sommers hoffte Paul Bezold mit seiner Victoria KR 35 auf etwas mehr Glück.      Aus Nordbayern waren desweiteren Dieter Zapf Horex Regina, eine Reihe der Rödentaler sowie die Neustädter Möhwald , Erlicher und Holland mit sehr schönen Motorrädern am Start. Auch bei ben Automobilen waren bis auf Harald Schroll alle Anwärter auf den Titel am Start.

 Wie schon in den Jahren zuvor setzte mit dem Start des ersten Fahrzeuges auch der Herbstregen ein und die Vormittagsetappe wurde dadurch ziemlich ”saftig”.

 Vom Vorstart Platz ging es zum Marktplatz , wo nach einer fachkundigen Fahrervorstellung die erste kurze Zeitprüfung absolviert werden musste. Im Regen ging es dann nach kurzer Fahrstrecke zur GLP , mit unbekannter Streckenlänge bei einem 24 er Schnitt. Diese GLP fand in einem Industriegebiet dadurch war es etwas schwieriger das Ziel und die Lichtschranke einschätzen zu können. Im weiteren Verlauf gab es dann ein zweites Frühstück und eine Seitenabstandsprüfung hinten rechts. Die geforderten Abstände waren dabei zwischen 60 und 80 cm im überschaubaren Bereich. Es folgte noch vor der Mittagspause eine Gatterprüfung mit den gleichen Angaben wie zuvor.  Nach der Pause in Obererthal ging es dann zurück zum Marktplatz in Hammelburg wo mit einer Mitte Fahr Prüfung die Wertungs Runde beendet wurde. - Die anschliessende “Ausfahrt ohne Wertung” ging dann ins Gebiet südlich von Hammelburg. Man befuhr frühere Rallye Prüfungsstrecken aus den 80er Jahren, was so manchen alten Kämpfer von früher so richtig an die schönen Rallyes ( Sachs Rallye, Marienberg- Rallye, Unterfrankenrallye Zellingen) der damaligen Zeit erinnern konnte.

Nach der erneuten Zielankunft in Hammelburg waren die Karten um die begehrten Plätze schon gemischt und die jeweiligen Sieger standen fest. Bei den Automobilen hatten alle Titelaspiranten keinen richtig guten Tag und landeten im Mittelfeld ihrer Klassen.

Bei den Motorrädern jedoch konnte Paul Bezold mit seiner Victoria sämtliche Konkurrenten hinter sich lassen. Er hatte das nötige Glück an diesem Tag und wurde mit nur 4,7 Strafpunkten für einem Klassen und Gruppensieg sowie dem Gesamtsieg aller fast 190 Teilnehmer geehrt.

 Die Siegesfeier dauerte etwas länger, denn Paul Bezold konnte bei seinem fünften Start auch noch seinen 3.ten Gesamtsieg in Hammelburg feiern.

 So fand das Jahr 2015 einen wunderschönen Ausklang

Die gesamten Ergebisse und weitere Zeitungsberichte gibt es HIER



Auf gehts - zum 3ten Gesamtsieg bei der Bocksbeutel Rallye in Hammelburg

 

Grosse Erfolge der Oldtimerfreunde des MSC Fränkische Schweiz und der Motorradoldies.

Zum Saisonabschluss des Sportjahres 2015 konnten die Aktiven des MSC Fränkische Schweiz einen grossartigen Erfolg feiern.

Bei der Sportfahrer-Siegerehrung des ADAC Nordbayern im Kur Zentrum Bad Windsheim konnte die Gruppe des MSC Fr. Schweiz in der Automobilwertung die Plätze 1 bis 3 sowie den 5ten Platz erreichen. Als Sieger wurde Jakob Magyar aus Forchheim geehrt , Platz 2 ging an Herbert Hofmann aus Haag bei Bayreuth, mit seinem Opel Kadett. Auf den 3ten Rang der Jahresendwertung kam das Ehepaar Heinlein aus Neustadt b. Coburg mit einem MG Midget. Harald und Silvia Schroll aus Fürth konnten mit ihrem schönen VW Käfer und dem 5ten Platz den Riesenerfolg komplett machen. Schade , dass beide nicht alle Läufe gefahren sind. Denn sie hätten noch einiges an ihrem Ergebniss verbessern gekonnt. So bleibt aber für nächstes Jahr noch “ Luft nach oben”.

Bei den Motorrädern im Bereich des ADAC Nordbayern wurde Dieter Zapf aus Coburg als Sieger geehrt. Für Paul Bezold und seiner Victoria KR 35 vom MSC Fränkische Schweiz gab es hier wegen eines fehlenden Laufes Platz 2.Friedrich Haas aus Mühlhausen konnte mit seiner BMW R 25/3 3ter werden

 Zur Siegerehrung und Jahresabschlussfeier des Bayr. Motorsportverbandes Bezirk Oberfranken traf man sich schon am nächsten Tag in Himmelkron bei Bayreuth. Wie schon am Vortag belegten die Fahrer des MSC Fränkische Schweiz die ersten Plätze. Allerdings in veränderter Reihenfolge . In Oberfranken siegte Herbert Hofmann, vor Jochen Heinlein und als 3tem Jakob Magyar.  Bei den Motorradfahrern in Oberfranken siegte Paul Bezold mit der Victoria KR35 vor Dieter Zapf auf Horex Regina Die Veranstaltung ging mit einer gemütlichen Kaffee Runde, viel Spass und guter Unterhaltung erst am Abend zu Ende. Leider konnte Paul Bezold wegen der am Vorabend im Rahmen der “Essen Motorshow”in Essen durchgeführten Siegerehrung des bundesweiten ADAC Revival Pokals nicht in Himmelkron dabei sein.

Bei der Siegerehrung und Jahresabschlussfeier des ADAC Klassik Revival Pokals in Essen waren aus dem bayerischen Raum mit Paul Bezold und Friedrich Haas zwei Franken die einzigen Vertreter des Südens. Wie schon erwähnt fand die Veranstaltung auf dem Messestand des ADAC in einem entsprechendem Rahmen statt. Als Rahmenprogramm sah man einen Empfang sowie einen Rundgang durch die Messehallen vor. Zum späten Nachmittag wurde dann die Ehrung der erfolgreichen Teilnehmer durchgeführt. Paul Bezold konnte mit seiner Victoria KR35 in der schwierigen Klasse 3 hinter dem Gesamtsieger Bernd Stinski aus Cuxhaven einen sehr guten Platz 3 erreichen. in der Klasse 4 schaffte es Friedrich Haas mit seiner BMW R25/3 ebenso den 3ten Platz zu belegen. Es war ein sehr schönes und kameradschaftliches Treffen der Spitze des Oldtimersports im ADAC. Viele weitere Kontakte und Bekanntschaften galt es zu knüpfen und zu pflegen. Nach dem Abendessen mit schöner musikalischer Unterhaltung fand der Abend einen schönen Abschluss 

Ein herzlicher Glückwunsch geht von hier an alle Sieger und Plazierten sowie alle guten Wünsche für die nächste Saison



 
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